Domschatzkammer

Kirchenschatz und Welterbe

Karlsbüste

Kein anderes Kunstwerk bestimmt bis heute unsere Vorstellung von Karl dem Großen wie dieses Bildnis.

Fast fünfeinhalb Jahrhunderte nach dem Tod Karls entstanden, wird hier das Idealbild des Herrschers präsentiert. Die Unterbringung einer bedeutenden Reliquie, der Schädeldecke Karls des Großen, im Inneren des Kopfes überhöht das Bildnis zum Reliquiar.

Der achteckige Sockel ist mit Lilien aus Email verziert, der Brustpanzer mit Adlern aus Silber. Sowohl die französischen als auch die deutschen Königshäuser nahmen den ersten Kaiser des Abendlandes als Urvater in Anspruch.

Die Krone, mit Edelsteinen, antiken Gemmen, Kameen und Perlen geschmückt, bot vermutlich den Anlass zur Anfertigung der Büste: Karl IV. wurde mit ebendieser Krone am 25. Juli 1349 in Aachen zum König gekrönt und vermachte sie wohl später der Aachener Marienkirche als Geschenk.

Mit der Büste wird der Verherrlichung Karls des Großen als zeitlosem Ideal christlicher Kaiserherrschaft und als Heiligem auf besondere Weise Ausdruck verliehen.

Aachen, nach 1349; Krone vor 1349

 

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