Domschatzkammer

Kirchenschatz und Welterbe

Neue Türanlage für den Domschatz. Museum während Bauzeit geschlossen


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Vom 25. Februar bis zum 20. März wird im Eingangsbereich des Museums eine Türanlage eingebaut. Während der Bauzeit bleibt die Domschatzkammer geschlossen. Der Einbau erfolgt zwischen dem Kassenbereich und den Sammlungsräumen hinter den beiden rechteckigen Öffnungen der Panzertüren. Die Installation einer Tür ist aus unterschiedlichen Gründen dringend notwendig:

 

klimatisch

Die Sammlungsräume sind an diesen beiden Stellen während des Tages zum Empfangsraum hin geöffnet. Im Sommer gibt es dadurch und die ebenfalls offenen Türen zum Kreuzgang hohen Wärmeeintrag, im Winter Kälteeintrag. So ist das Klima vor allem im großen Eingangsraum des Museums (sogenannter Informationsbereich) instabil. Hier konnten bisher keine empfindlichen Objekte aufgestellt werden.

 

akustisch

Das Geschehen an der Kasse (Verkaufsgespräche, Unterhaltungen, Kassengeräusche) ist nicht nur im großen Eingangsraum, sondern bis zum Proserpina-Sarkophag zu hören. Dies stört Einzelbesucher und Gruppenführungen in den Museumsräumen empfindlich.

 

optisch

Die Grenze zwischen Außen und Innen, zwischen Bewegung/Unruhe und ruhiger Betrachtung, ist nicht klar definiert. Aus der Sammlung kann der Besucher bis zur Kasse hinausschauen, wo es viel Bewegung gibt, was die Konzentration auf die hier ausgestellten Gegenstände stört.

 

organisatorisch

Der große Eingangsraum konnte wegen der akustischen Beeinträchtigung derzeit nicht für Führungen genutzt werden.

 

psychologisch

Mit dem Einbau der Tür soll eine Bewusstseinsschwelle für die Besucher geschaffen werden. Die Besucher wechseln von der Außenwelt in eine besondere Innenwelt. Durch das Übergangsritual des Tür-Öffnens und Durchschreitens sollen es ihnen erleichtert werden, sich zu sammeln, zu konzentrieren und die Räume mit ihren Kunstwerken als eine „andere Welt“ wahrzunehmen, in der die Sinne für ästhetische und auch spirituelle Erfahrungen geschärft sind.

 

Das Projekt

Die Türanlage wird hinter dem jetzigen Eingang zu den Sammlungsräumen errichtet. Zwei nach innen und außen schwingende Türen in einem wandhohen Rahmen dienen als Ein-und Ausgang. Die Türflächen sind leicht satiniert, so dass ein Durchblick nicht möglich ist, die Räume dahinter jedoch erahnt werden können. Als Materialien dienen Glas, Stahl und vergoldetes Messing für die Türbeschläge und Griffe; um auf die Kostbarkeit des Schatzes hinzuweisen. Die Konstruktion ist ein Trockenbau-Einbau. Die Seite der Konstruktion nach innen zum Schatz hin wird  ̶  angelehnt an das Material der Vitrinen  ̶  mit Stahlblech verkleidet.

Der Entwurf für die Anlage stammt von von Jens Baumanns, Baumanns Medienkonzepte, Aachen.

Die technische Planung und Durchführung obliegt Dipl. Ing. Architekt Matthias Nüthen, Architektur und Denkmalpflege, Aachen.

 

Die Finanzierung der Türanlage hat die „Kirche – Kultur – Bildung – Manfred von Holtum-Stiftung“, Aachen übernommen. Die Stiftung und das Team der Domschatzkammer freuen sich über über weitere Spenden für das Projekt.

 

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    Januar bis März
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    April bis Dezember
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    in der Adventszeit bis 18.00 Uhr
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    Eintrittskarten erhalten Sie in der Dominformation.

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