Domschatzkammer

Kirchenschatz und Welterbe

Ab 7. Februar: Nicht gesucht, aber gefunden – Rätselhaftes in der Domschatzkammer

Was haben ein Porzellandrache, eine Münze mit den Bremer Stadtmusikanten, ein Foto eines Soldaten im Schützengraben und ein jüdischer Gebetsschal gemeinsam?

Eigentlich nichts – und doch gehören diese Objekte der Domschatzkammer. Einen direkten Bezug zur eigentlichen Sammlung haben sie allerdings nicht.
Vom 7. Februar bis zum 27. September rücken diese Kuriositäten ausnahmsweise einmal in den Mittelpunkt: Eine neue Ausstellung im Untergeschoss der Domschatzkammer präsentiert eine kleine, bewusst subjektive Auswahl von Gegenständen und Kunstwerken, die bei der Restinventarisierung von Kunstwerken ans Licht kamen. „Nicht gesucht, aber gefunden“ lautet folgerichtig der Titel dieser Präsentation.

„Bei diesen Stücken ist nicht klar, warum sie sich bei uns befinden“, erklärt Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Domschatzkammer. „Mit Glück, aber nicht immer, lassen sich Indizien finden, mit deren Hilfe wir rekonstruieren können, wie und wann die Objekte in unsere Sammlung gelangt sind.“

Die Ausstellung zeigt etwa 40 dieser auf den ersten Blick „unpassenden“ Fundstücke und erklärt die wissenschaftliche Vorgehensweise bei ihrer Einordnung. Stellvertretend dafür steht der Porzellandrache: Seine Herkunft bleibt ungeklärt – und macht ihn gerade deshalb zu einem Sinnbild für das Unerwartete, das sich in historischen Sammlungen finden lässt.

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