Domschatzkammer

Kirchenschatz und Welterbe

Neues von Karl und Corona: Studioausstellung zum Schrein // News from Charlemagne and Corona

Die Aachener Domschatzkammer öffnet am 12. Mai wieder ihre Türen, darunter eine ganz neue: Die „Alkuin-Tür“. Sie dient als Schallschutz und optische Barriere zwischen Kassenbereich und Eingangsraum, vor allem aber auch als Wahrnehmungs- und Klimaschwelle. Die Finanzierung von 40.000 Euro hat die „Kirche, Kultur, Bildung – Manfred-von-Holtum-Stiftung“ übernommen.

Der Einbau der hausintern „Alkuin-Tür“ genannten und von Mediengestalter Jens Baumanns entworfenen Glaspforte hat das Raumklima im bisherigen Eingangsbereich deutlich verbessert. Dort werden ab sofort Objekte gezeigt, die noch nie beziehungsweise lange nicht mehr ausgestellt worden sind. Sie beziehen sich mehrheitlich auf Karl den Großen und führen inhaltlich in die Sammlung ein.

Frisch herausgeputzt: Der Corona-Leopardus Schrein

Im Untergeschoss befindet sich mit dem Corona-Leopardus-Schrein jetzt ein Prunkstück, das in den vergangenen Wochen medial für großes Aufsehen gesorgt hat. Der reich verzierte Reliquienschrein birgt die sterblichen Überreste der frühchristlichen Märtyrer Corona und Leopardus. Das ein Meter hohe und 98 Kilogramm schwere Behältnis in Form einer Kuppelkirche ist das bedeutendste Kunstwerk der Aachener Goldschmiedewerkstatt August Witte. Das prächtige Reliquienbehältnis wurde im August 1912 fertiggestellt.

Initiator und Hauptfinanzier des neuen Schreins war der Aachener Stiftpropst Alphons Bellesheim. Foto: Andreas Steindl


Initiator und Hauptfinanzier des Schreins war der Aachener Stiftpropst Alphons Bellesheim, der mit seinem Porträt, persönlichen Gegenständen und einer Auswahl seiner zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen vorgestellt wird. Die Geschichte der Reliquien seit ihrer Ankunft im 10. Jahrhundert in Aachen wird mit historischen Bleibehältern und Inschriftenabgüssen der originalen Särge illustriert.

Gute Gründe also, der Domschatzkammer mal wieder einen Besuch abzustatten. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr und montags von 10 bis 14 Uhr.

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News from Charlemagne and Corona: Studio exhibition on the shrine

The Aachen Cathedral Treasury opens its doors again on May 12th, including a new one: The „Alkuin Door“. It serves as a sound insulation and optical barrier between the cash desk area and the entrance hall, but above all as a perception and climate threshold.
Its installation has significantly improved the indoor climate in the previous entrance area. From now on, objects that have never been exhibited before or have not been exhibited for a long time will be shown there. The majority of them refer to Charlemagne and introduce the collection in terms of content.

Freshly dressed up: The Corona Leopardus Shrine

In the basement, the Corona Leopardus Shrine is now a showpiece that has attracted a great deal of media attention in recent weeks. The richly decorated reliquary contains the mortal remains of the early Christian martyrs Corona and Leopardus.

Initiator and main financier of the shrine was the Aachener Stiftpropst Alphons Bellesheim, who is presented with his portrait and personal objects. The history of the relics since their arrival in Aachen in the 10th century is illustrated with historical lead containers and inscription casts of the original coffins.
Good reasons to visit the cathedral treasury. Opening hours: Tuesdays to Sundays from 10 to 18 and Mondays from 10 to 14.

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    Januar bis März
    Mo: 10.00 – 14.00 Uhr
    Di – So: 10.00 – 17.00 Uhr

    April bis Dezember
    Mo: 10.00 – 14.00 Uhr
    in der Adventszeit bis 18.00 Uhr
    Di – So: 10.00 – 18.00 Uhr

    Eintrittskarten erhalten Sie am Empfang der Domschatzkammer und in der Dominformation.

    Die Domschatzkammer
    ist barrierefrei.

     

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